Endlich Ferien. Mal Zeit mit den Lieben durch das romantische Bamberg zu schlendern und dem Gabelmo an Besuch abzustatten. Fragt sich, wer vor wem mit dem pitoresken Zaun geschützt werden muss. Die Götter sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Zwecks Erholung kam es dem Verfasser kürztzeitig der Gedanke, Gott und Kinder die Plätze tauschen zu lassen ...
Samstag, 9. August 2008
Ferien in Bamberg
Endlich Ferien. Mal Zeit mit den Lieben durch das romantische Bamberg zu schlendern und dem Gabelmo an Besuch abzustatten. Fragt sich, wer vor wem mit dem pitoresken Zaun geschützt werden muss. Die Götter sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Zwecks Erholung kam es dem Verfasser kürztzeitig der Gedanke, Gott und Kinder die Plätze tauschen zu lassen ...
Donnerstag, 17. Juli 2008
Engels und kein Ende
Einst zierte er 50-Mark-Scheine, gab Straßen seinen Namen oder wurde in Bronze vergegenwärtigt. Heute gerät er mehr und mehr in Vergessenheit - und das zu Recht. Aber so ein paar Gedanken hatte der Intulektuelle schon, die noch immer aktuell erscheinen:
Der Arbeiter kommt müde und erschlafft von seiner Arbeit heim; er findet eine Wohnung ohne alle Wohnlichkeit [vielleicht etwas übertrieben, mittlerweile gibt es ja TV, Kühlschrank und Zentralheizung, …]; er bedarf dringend einer Aufheiterung, er muss etwas haben, das ihm die Arbeit der Mühe wert, die Aussicht auf den nächsten sauren Tag erträglich macht; seine abgespannte […] Stimmung […] wird durch seine übrige Lebenslage, […] durch seine Abhängigkeit von allen möglichen Zufällen […] bis zur Unerträglichkeit gesteigert; sein geselliges Bedürfnis kann nur in einem Wirtshause befriedigt werden.
Auch sonst war er wohl ein ganz netter Kerl: Einen Chateau Margaux hielt er für Glück, der Zahnarzt bedeutete das Gegenteil, er hatte eine Abneigung gegen hochnäsigen Frauen und sein Motto war: Immer mit der Ruhe. So hat er es zumindest in einem Posiealbum kund getan. Allein das ist schon recht sympathisch.
Hätten seine Epigonen seine ja geradezu fränkische Seite etwas mehr gewürdigt und seine Theorien nicht so verbissen radikalisiert ... wer weiß, was uns erspart geblieben wäre ;-)
Der Arbeiter kommt müde und erschlafft von seiner Arbeit heim; er findet eine Wohnung ohne alle Wohnlichkeit [vielleicht etwas übertrieben, mittlerweile gibt es ja TV, Kühlschrank und Zentralheizung, …]; er bedarf dringend einer Aufheiterung, er muss etwas haben, das ihm die Arbeit der Mühe wert, die Aussicht auf den nächsten sauren Tag erträglich macht; seine abgespannte […] Stimmung […] wird durch seine übrige Lebenslage, […] durch seine Abhängigkeit von allen möglichen Zufällen […] bis zur Unerträglichkeit gesteigert; sein geselliges Bedürfnis kann nur in einem Wirtshause befriedigt werden.
Auch sonst war er wohl ein ganz netter Kerl: Einen Chateau Margaux hielt er für Glück, der Zahnarzt bedeutete das Gegenteil, er hatte eine Abneigung gegen hochnäsigen Frauen und sein Motto war: Immer mit der Ruhe. So hat er es zumindest in einem Posiealbum kund getan. Allein das ist schon recht sympathisch.
Hätten seine Epigonen seine ja geradezu fränkische Seite etwas mehr gewürdigt und seine Theorien nicht so verbissen radikalisiert ... wer weiß, was uns erspart geblieben wäre ;-)
Montag, 7. Juli 2008
UNFASSBAR - Rocky begeht Selbstmord
Tüchersfeld Unfassbares geschah am vorvergangenen Sonntag auf dem Uhlweg nahe Tüchersfeld. Vielen ist dieser Weg als flowiger Trail Richtung Behringermühle bekannt - genau richtig um vor der "Rampe" hoch nach Moritz noch einmal Kraft zu tanken. Zumindest mentale.
Nicht so jenes sensible Rocky Mountain Element Team. Als eines der wenigen im "tribal"-Gewand war es sich seiner besonderen Verantwortung für den Ruf der Marke bewusst. Und dann durfte es nie mal so richtig die Handbremse lösen. Immer wieder musste es abgewrackten Familienmitgliedern am Berg den Vortritt lassen - und hinunter auch wieder.

Zu viel für eine Leistungssportlerseele. Immer wieder versuchte jenes Rocky seinen Fahrer los zu werden und warf ihn immer wieder ab. Doch vergebens, der Fahrer gab nicht auf! Für das Prestige nahm er gerne ein paar Schürfwunden in Kauf. Für jenes Rocky - verzweifelt wie es gewesen sein musste - gab es nur einen Ausweg. Als ihm auf allerfeinstem Trail wieder die Weiterfahrt verwehrt wurde, reichte es. Es zerstörte sich selbst, um dem Elend eine Ende zu machen. Die kunstvoll gefertigte Hinterstreben brach. Der Fahrer wurde zum Geher. Doch ob jenes Rocky seiner Familie damit einen Gefallen getan hat?
Nicht so jenes sensible Rocky Mountain Element Team. Als eines der wenigen im "tribal"-Gewand war es sich seiner besonderen Verantwortung für den Ruf der Marke bewusst. Und dann durfte es nie mal so richtig die Handbremse lösen. Immer wieder musste es abgewrackten Familienmitgliedern am Berg den Vortritt lassen - und hinunter auch wieder.
Zu viel für eine Leistungssportlerseele. Immer wieder versuchte jenes Rocky seinen Fahrer los zu werden und warf ihn immer wieder ab. Doch vergebens, der Fahrer gab nicht auf! Für das Prestige nahm er gerne ein paar Schürfwunden in Kauf. Für jenes Rocky - verzweifelt wie es gewesen sein musste - gab es nur einen Ausweg. Als ihm auf allerfeinstem Trail wieder die Weiterfahrt verwehrt wurde, reichte es. Es zerstörte sich selbst, um dem Elend eine Ende zu machen. Die kunstvoll gefertigte Hinterstreben brach. Der Fahrer wurde zum Geher. Doch ob jenes Rocky seiner Familie damit einen Gefallen getan hat?
Dienstag, 20. Mai 2008
Geliebtes Franken
Sonntag, 27. April 2008
Hassbergritt
Erkältungsgeschwächt begab ich mich auf den 1. Hassbergritt - und es hat sich gelohnt. So etwas Wettkampfatmosphäre belebt doch ungemein. Die Runde war zwar erst sumpfig, dann schottrig und dann wieder sumpfig. Aber insgesamt ein nettes, familäres Ambiente.
Apropos familiär - wenigstens ein Fan: "Du bitht thmuthig"
Apropos familiär - wenigstens ein Fan: "Du bitht thmuthig"
Sonntag, 6. April 2008
Emanzipation - Ein Propagandamärchen?!
Eigentlich haben wir - das heißt wir Männer - es doch schon immer gewusst, auch wenn diese Gewissheit heftigen Stürmen ausgesetzt war. Wir sind die Besseren! Wir erjagen das gute Essen - Salat wird doch nach wie vor nur aus Gesundheitsgründen gegessen, nicht weil es schmecht! Wir sind die Starken und beschützen unsere Sippe. Zu Not erziehen wir auch den Nachwuchs (Betonung auf "zu Not"). Gott ist ein Mann, sein Sohn auch, und der Geist ist auch männlich.
Apropos Geist. Die Wissenschaft bringt's auf den Punkt: "Das ist in der Tat faszinierend. Ich glaube, das ist kulturelles Menschheitserbe. Von den antiken Philosophen bis zur digitalen Revolution der Neuzeit, all diese fantastischen, Zeit und Raum überspringenden Welten, all das ist doch eine durchgängige Geschichte des männlichen Geistes."
Folge: "Die Frauen sind nicht zufällig noch immer nicht in den Spitzenpositionen angekommen. Sie bewegen sich lediglich hervorragend in einem Bildungsideal, das gar nicht mehr zeitgemäß ist. Die Jungs sind da schon längst wieder weiter. Das wird die männliche Dominanz fortschreiben. [...] Daran wird auch die propagandastärkste Emanzipation nichts ändern." Noch Fragen?!
Apropos Geist. Die Wissenschaft bringt's auf den Punkt: "Das ist in der Tat faszinierend. Ich glaube, das ist kulturelles Menschheitserbe. Von den antiken Philosophen bis zur digitalen Revolution der Neuzeit, all diese fantastischen, Zeit und Raum überspringenden Welten, all das ist doch eine durchgängige Geschichte des männlichen Geistes."
Folge: "Die Frauen sind nicht zufällig noch immer nicht in den Spitzenpositionen angekommen. Sie bewegen sich lediglich hervorragend in einem Bildungsideal, das gar nicht mehr zeitgemäß ist. Die Jungs sind da schon längst wieder weiter. Das wird die männliche Dominanz fortschreiben. [...] Daran wird auch die propagandastärkste Emanzipation nichts ändern." Noch Fragen?!
Donnerstag, 20. März 2008
Ostern - ein Frühlingsfest
Angeblich stammt der Begriff von der germanischen Frühjahrsgöttin Ostera ab, der zu Ehren eben besonders fruchtbare Tiere geopfert wurden - nämlich Hasen (oder Karnickel, da war man sicherlich nicht so kleinlich und die sind ja bekanntermaßen sehr fruchtbar). Klar: Der Zusammenhang zwischen Frühjahr und Fruchtbarkeit kennt jeder.
Der Mensch der Wissensgesellschaft spürt noch immer seine anarchischen Wurzeln - ich sage nur Frühlingsgefühle oder "der aufrechte Gang", der ihn direkt zum Kühlschrank führt. Er hat aber keine Chance ein Karnickel zu fangen - und falls doch, würde er sich aus wohl moralischen Gründen scheuen, dieses zu opfern. Daher verlegt er sich auf die Opferung von Schokoladenosterhasen. Logo wird auch da geopfert. Die guten Vorsätze aus der Fastenzeit, die errungenen Abnehmerfolge, die Figur an sich. Eigentlich paradox, wirkt sich dies sicherlich nicht förderlich auf die Frühlingsgefühle aus - so 500 Gramm billige Milchscholkolade im Magen. Aber das Verhalten des homo sapiens der Gegenwart ist insgesamt nicht arm an Paradoxien.
Welch gelungene Einleitung zu einem völlig ausgetretenen Thema, das einen aber echt fertig macht: Das Wetter und die angebliche Klimakatastrophe. Das Wetter mach depressiv. Von Erwärmung keine Spur. Ostera lässt sich nicht foppen (und auch sonst nichts) weder von Schokohasen noch von Karnickeln und echte Hasen stehen auf der Roten Liste, sind also nur schwer aufzutreiben. Klar, dass die Katholiken, das schöne heidnische Frühlingsfest okkupierten und mit dem Osten, der aufgehenden Sonne, dem Licht und der Hoffnung verbanden. Aber im Osten geht bei dem Wetter auch keine Sonne auf (zu mindest nicht sichtbar). Wo bleibt denn da die Hoffnung (bitte keine religiösen Tipps) auf Frühling??? Bei dem Blick aus dem Fenster!


Der Mensch der Wissensgesellschaft spürt noch immer seine anarchischen Wurzeln - ich sage nur Frühlingsgefühle oder "der aufrechte Gang", der ihn direkt zum Kühlschrank führt. Er hat aber keine Chance ein Karnickel zu fangen - und falls doch, würde er sich aus wohl moralischen Gründen scheuen, dieses zu opfern. Daher verlegt er sich auf die Opferung von Schokoladenosterhasen. Logo wird auch da geopfert. Die guten Vorsätze aus der Fastenzeit, die errungenen Abnehmerfolge, die Figur an sich. Eigentlich paradox, wirkt sich dies sicherlich nicht förderlich auf die Frühlingsgefühle aus - so 500 Gramm billige Milchscholkolade im Magen. Aber das Verhalten des homo sapiens der Gegenwart ist insgesamt nicht arm an Paradoxien.
Welch gelungene Einleitung zu einem völlig ausgetretenen Thema, das einen aber echt fertig macht: Das Wetter und die angebliche Klimakatastrophe. Das Wetter mach depressiv. Von Erwärmung keine Spur. Ostera lässt sich nicht foppen (und auch sonst nichts) weder von Schokohasen noch von Karnickeln und echte Hasen stehen auf der Roten Liste, sind also nur schwer aufzutreiben. Klar, dass die Katholiken, das schöne heidnische Frühlingsfest okkupierten und mit dem Osten, der aufgehenden Sonne, dem Licht und der Hoffnung verbanden. Aber im Osten geht bei dem Wetter auch keine Sonne auf (zu mindest nicht sichtbar). Wo bleibt denn da die Hoffnung (bitte keine religiösen Tipps) auf Frühling??? Bei dem Blick aus dem Fenster!
Abonnieren
Posts (Atom)
